Hurra….

meine Ausbildung zur Mediatorin hat im November 2020 angefangen.

Ich bin erfreut. Endlich wieder Input für mich. Neue Menschen kennenlernen.

Die Chance Menschen zu studieren, um meine Menschenkenntnis zu erweitern.

Zudem die Gelegenheit, wegen dem Corona-lockdown, neue Medien nutzen zu dürfen.

Dadurch lerne ich genauer zu zuhören und bekomme die Nuancen der Tonlage und der Wortwahl anders mit. Das verfeinert mein Repertoire an Einfühlungsvermögen……..

Pläne machen, Kontrolle haben….

Mensch schmiedet Pläne. Stellt sich vor, wie es zu laufen hat. Freut sich auf die Veränderung in seinem Leben.

Und dann die Enttäuschung, wenn die Unwägbarkeit des Lebens zuschlägt.

Das Gefühl der Hilflosigkeit, nichts an der Situation ändern zu können, weil es noch andere Menschen auf der Welt gibt, die anders planen.

Die Kontrolle entgleitet einem und es bleibt nichts anderes übrig, als sich mit dieser neuen Situation anzufreunden.

Je nach Lebensalter geht das mehr oder weniger gut. Junge Menschen hadern vielleicht mehr mit der Unwägbarkeit.

Ältere Menschen haben diese Lebenserfahrung schon mehrmals erlebt und reagieren oft gleichmütiger.

Die Unwägbarkeit des Lebens lehrt uns, das wir nichts unter Kontrolle haben. Nicht die Umwelt, nicht die anderen Menschen.

Auch wenn das Ego uns das einflüstern möchte. 🙂

Allenfalls haben wir uns selbst unter Kontrolle. Doch auch dies ist nicht immer gegeben.

So bleibt dem Menschen nichts anderes übrig, als die Unwägbarkeiten des Lebens gelassen zu handhaben.

Egal, ob wir uns ärgern, mit der veränderten Situation hadern; es ist besser flexibler zu agieren. Das kostet nicht soviel Energie.

Die gesparte Energie, die uns zur Verfügung stünde, nützen wir dann, um andere Pläne zu machen…..

habe ich mal gelesen: Unterschied zwischen emotional reife und unreife Menschen

emotional reife Menschen /// emotional unreife Menschen

  • sind mit sich selbst zufrieden
  • sind für Alles dankbar
  • beweisen Barmherzigkeit
  • finden die richtigen aufbauenden Worte
  • können auch loslassen
  • möchten durch Diskussionen wachsen
  • hören mehr zu als sie reden
  • wertschätzen Unterschiede
  • leben im Hier und Jetzt
  • brauchen Bestätigung durch Andere
  • sind permanent unzufrieden
  • können nicht vergeben
  • ergötzen sich an den Fehlern anderer
  • sehen nur den Verlust
  • wollen Diskussionen gewinnen
  • reden mehr als sie zuhören
  • suchen nur Gleichgesinnte
  • kleben an der Vergangenheit

Denkanstöße und Lebensweisheiten

„In jedem Problem steckt eine Lösung“

„Unter Druck entstehen Diamanten.“

„Wer nachtragend ist, hat viel zu schleppen.“

„Wir leben zu sehr in der Vergangenheit, haben Angst vor der Zukunft und vergessen dabei völlig, die Gegenwart zu genießen.“

„Das Vertrauen ist eine zarte Pflanze. Ist es zerstört, so kommt es sobald nicht wieder.“

„Wenn man versteht, wie das Gehirn funktioniert, dann lässt es sich leichter leben.“

Zitate

„Schmerz ist unvermeidlich, Leiden ist Entscheidungssache.“
– Dalai-Lama

„Es sind nicht die Dinge die uns beunruhigen, sondern unsere Sicht der Dinge.“
– Epiktet

„Wer Veränderungen will sucht Lösungen. Wer keine Veränderungen will, sucht Gründe.“

„ANGST: Mut mit Ladehemmung“
– Rupert Schützbach

„Um klar zu sehen reicht oft ein Wechsel der Blickrichtung.“
– Antoine de Saint-Exupéry

„Man muss vor nichts im Leben Angst haben, wenn man seine eigene Angst versteht.“
– Marie Curie

Fluss des Lebens

Es gibt die Möglichkeit mit dem Strom zu schwimmen.

Oder die Möglichkeit gegen den Strom zu schwimmen.

Man darf sich auch ans Ufer setzen, um dem Treiben zu zuschauen.

Fragen zur sinnvollen Lebenszeit….

..in Zeiten des covid 19 wird die Freiheit eines jeden Menschen mehr oder weniger eingeschränkt. Wie lernt man sich selbst zur regulieren, wenn die Panik kommt, weil man sich nicht mehr so leicht ablenken kann? Was mache ich mit meiner Zeit, die ich nun mehr zur Verfügung habe? Kommen jetzt vermehrt Gedanken, wie sinnvoll das Leben gestaltet ist? Was macht es mit den Menschen, die psychisch empfindlicher sind? Ziehen diese sich mehr in sich zurück? Und mit denen, die Menschen um sich herum brauchen, wie Luft zum Atmen? Werden diese unleidlicher, weil kein Gegenüber da ist? Steigt dadurch die innere Aggression, die Wut, die kein Ventil findet, ob der Hilflosigkeit und Ohnmachtgefühl, weil mein Raum eingeschränkt ist, und ich mich nicht so bewegen darf, wie ich es gewohnt war? Wird jetzt die Wut an Schwächere ausgelassen? Verbal oder auch körperlich? Steigen die Konflikte an, weil es nicht mehr so einfach ist, sich aus dem Weg zu gehen? Was macht es mit den Kindern und Jugendlichen? Wie mag es wohl den Jüngeren gehen, wenn die Eltern als „Vorbildfunktion“ wegbrechen, weil diese sich überfordert fühlen? Wo werden all die Menschen aufgefangen, die nicht mehr weiter wissen und sich einfach mies fühlen? Wo liegt der Sinn in diesem Virus?